Prof. Dr. Ulf Vormbrock

Nach Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster und einem Forschungsaufenthalt an der University of San Diego, Kalifornien habe ich über eine Thematik im US-amerikanischen Urheber-, Patent- und Wettbewerbsrecht promoviert. Bereits während dieser Zeit war ich als Dozent für IT-Recht  an einem Institut der damaligen Siemens/Nixdorf AG tätig; seit dem Jahr 2001 halte ich Rechtsvorlesungen im Fach Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Köln. 2013 hat mich die TH Köln zum Professor ernannt.

Nach Tätigkeiten als Justitiar beim Westdeutschen Rundfunk und einer Urheberrechts-Verwertungsgesellschaft habe ich mich als Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten IT-Recht, geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht selbständig gemacht. IT-Recht praktiziere ich seit über 20 Jahren; ging es anfangs noch um die Gestaltung von Softwareverträgen und lizenzrechtliche Themen, stehen heute das IT-Outsourcing, Cloud Computing und datenschutzrechtliche Themen,  sowie moderne Rechtsformen der Softwareentwicklung im Vordergrund. Ich bin als selbständiger Rechtsanwalt in eigener Praxis in Düsseldorf tätig.

Ich war von Anfang meiner beruflichen Laufbahn an auch intensiv forensisch tätig und habe etliche einstweilige Verfügungs- und Hauptsacheverfahren begleitet und hierbei die Vorteile, aber auch die erheblichen Schwächen von gerichtlichen Verfahren kennengelernt. Da diese insbesondere bei komplexen technischen Themen an ihre Grenzen stoßen und letztlich auch nur eine – meistens alle Parteien nicht zufriedenstellende – Entscheidung von außen hervorbringen, fand ich schon früh Gefallen an der außergerichtlichen Streitbeilegung und habe mich deshalb zum Wirtschaftsmediator ausbilden lassen. Neben meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt arbeite ich als Schlichter und Schiedsrichter.

Persönlich bin ich von der IT-Schlichtung mehr als überzeugt; IT-Streitigkeiten berühren unterschiedliche Rechtsbereiche und haben eine Komplexität, die sich kaum im Rahmen eines Gerichts- oder Schiedsverfahrens innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens lösen lässt. Dies ist die große Chance für Parteien, wenn sie sich für eine Streitschlichtung entscheiden; sie sparen erheblich Zeit und Kosten und finden  darüber hinaus eine Lösung, bei der sich beide Seiten am Ende noch in die Augen schauen können.

Prof. Dr. Ulf Vormbrock

Professor für IT-Recht & Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz